„Poniemieckie“ heißt in Polen das „ehemals Deutsche“: Orte, Gebäude, Gegenstände, die von Millionen Deutschen zurückgelassen wurden, als sie am Ende des 2. Weltkriegs gen Westen flüchteten. Die neuen Besitzer waren Polen, oft selbst Vertriebene oder Umgesiedelte. Zwei Enden einer Geschichte, die zeigt, wie Biografien und Dinge über Zeiträume, Landesgrenzen und Generationen hinweg bis heute miteinander verwoben sind. Wer das Verhältnis von Polen u. Deutschen in der jüngeren Geschichte verstehen will, dem hilft das Buch (gut recherchiert, sensibel u. klug) u. dieser Abend.
Das Gespräch führt Benedikt Schramm, Leiter des Referats für Sport, Kultur und Stadtmarketing.
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